Es ist die Angst, die lähmt. Es ist die Angst, die in immer neue Abhängigkeiten führt. Deshalb heißt ein Grundsatz der Göttin und des Lebens: Verlasse die Angst. Wähle das Vertrauen. Da, wo die Kräfte des Vertrauens frei und bewusst in dir walten, bist du geschützt. Es geht nicht darum, blind zu vertrauen. Es geht um die Wachheit und wahrnehmende Präsenz, aus der das wahre Vertrauen wachsen kann. Es ist eine bewusste Entscheidung, den Weg des Vertrauens zu gehen.
Meistens folgen die Menschen der Angst vollkommen unbewusst. Sie sitzt wie ein Tuberkel in ihrem Organismus und leitet ihr Denken und Handeln. Ein wichtiger Heilungsvorgang besteht darin, dass Menschen ihre Angst wieder erkennen und sich ihrer bewusst werden. Aus Angst entsteht Enge. Aus Enge entsteht Gewalt. Die Einsicht in diesen Zusammenhang ist bereits der erste Schritt zur Heilung.
Solange Menschen dauerhaft im Zustand der Angst leben, ist ein großer Teil ihres Selbst ausgeklammert. Angst ist es, die die Menschen regierbar macht. Sie bleiben abhängig und hypnotisierbar. Solange du der Angst folgst, folgst du nicht den universellen Kräften der Heilung. Du wirst erkennen, dass die Göttin dadurch aus den Gesellschaften, aus den Gemeinschaften und aus den Zellen eines jeden Organismus vertrieben werden konnte, weil es gelungen ist, den Menschen Angst einzuflößen. Angst ist die zelluläre Grundkrankheit der bestehenden Gesellschaften und jedes einzelnen Organismus. Wer die Angst überwindet, wird auch das große Vergessen überwinden und Zugang finden zu den Heilungsinformationen des Universums.
Folge nicht der Angst, sondern rufe deine Erkenntniskräfte ab, die dir zeigen, wovor du solche Angst hast. Versuche behutsam, die Angst durch Vertrauen zu ersetzen, und du wirst auf den Weg deiner Heilung geleitet.
Wieder und wieder wirst du fragen: Und wie verlassen wir die Angst? Und wie erhalten wir die Macht, die auf der Erde Frieden erzeugen kann?
Und immer wieder lautet die Antwort:
Es ist eine Entscheidung, den Weg des Vertrauens zu gehen und damit auch für andere gehbar zu machen. Verlasse die Angst. Die Angst muss von der Erde verschwinden. Bleibe bei der Angstfreiheit. Tag um Tag. Stunde um Stunde. Indem du immer tiefer studierst, wodurch dies möglich wird, wirst du die Gesetze des Universums immer tiefer verstehen. Friede ist eine Frage der Ausgewogenheit von Energie. Finde die Gedanken, die in dir und anderen Angst erzeugen, in ihrem Kern wieder und verwandle sie in Gedanken, aus denen Vertrauen entsteht. Dies ist eine geschichtliche Tat, die neue Wirklichkeiten schafft. Dies führt zu einer neuen Weichenstellung in der Liebe. Dies führt zu einer neuen Weichenstellung in der Gemeinschaft und schließlich in der Religion. Das ist die Aufgabe der kulturschaffenden Feldbildung in dieser Zeit.
aus dem Buch: Tempel der Liebe
Vielen Dank für den schönen Text. Er spricht mir aus der Seele.
Es gab in meinem Leben zwei Situationen, die mir höllische Angst gemacht haben. Zeitenweise war ich wie gelähmt und habe immer wieder Hilfe gesucht, suchen müssen, um mein Gleichgewicht wiederzufinden. Irgendwann habe ich verstanden, dass ich mir das Vertrauen ins Leben erarbeiten muss, indem ich mich immer wieder dafür entscheide zu vertrauen. Ganz bewusst und aufrichtig. Das war ein schwieriger Prozess. Manchmal ging es besser, manchmal gab es schlimme Tage, und gedauert hat es Jahre. Aber das Leben hat mir immer wieder liebevoll gezeigt, dass es einen Weg aus der Angst gibt und dass es sich lohnt, ihn zu gehen.
Heute habe ich das Gefühl, dass mich dieser Prozess für die aktuelle Situation gut vorbereitet hat. Ich hatte von Anfang an keine Angst vor diesem Virus, egal, ob es mich erwischt oder nicht. Ich vertraue auf mein Immunsystem. Ich habe auch keine Angst vor der wirtschaftlichen Unsicherheit, obwohl es mir die Maßnahmen unmöglich machen, meiner selbständigen Arbeit weiter nachzugehen und ich keine Ahnung habe, wie es in den nächsten Monaten weitergeht, geschweige denn, wo das alles überhaupt hinführt. I go with the flow, und das klappt bisher erstaunlich gut. – Das bedeutet aber nicht, dass ich völlig angstfrei wäre. Was mich am meisten beunruhigt, ist die Angst, die ich in meiner Umgebung spüre. Dem kann ich mich nicht immer entziehen. Und zu erkennen, wie sehr wir Menschen in dieser Angst gefangen sind, wie sehr sie die Welt beherrschen kann, ist wirklich gruselig! Ich sehe all die maskierten Menschen (ich trage nie eine Maske) und begreife einfach nicht, dass sie sich die Luft zum Atmen so leicht haben nehmen lassen. Und sie immer noch nicht lauthalt zurückfordern. Was mich auch schockiert, ist die Reaktion vieler Leute, wenn sie ein Gesicht ohne Maske sehen. Als käme man von einem anderen Stern. Und irgendwann habe ich angefangen, solche Situationen zu vermeiden. Ich war seit Monaten in keinem Supermarkt mehr …
Also darf ich mich auch jetzt wieder darin üben zu vertrauen. Darauf, dass die Menschlichkeit letztlich siegen wird, darauf, dass die Menschheit diese Situation offensichtlich braucht – und letztlich ja auch selbst erschaffen hat, damit wir endlich in ein bewusstes, gesundes, natürliches Leben finden. Damit wir uns unserer selbst und unserer wahren Natur endlich bewusst werden.
Die Gemeinschaft ist die Wiege der kommenden Gesellschaft
In jedem Ende wohnt eine neue, uns unbekannte Zukunft, die uns befreien kann und wird. Ein Grund zur Freude. Neuorientierung wird uns die Erlösung von der Angst bringen.
Laut der Prognose von Zukunftsforschern ist das Jahr 2021, wenn sich nichts Grundlegendes ändert, das Jahr of no return. D.h., wenn wir unsere Lebensweise nicht grundlegend ändern, wird sich unsere grüne Lunge, der Regenwald und alles, was damit zusammenhängt, nicht mehr erholen. Die schmelzenden Gletscher und Polkappen stellen schon heute vielen Millionen Menschen vor unlösbare Probleme. Die Meere werden als Müllkippen benutzt, ca. 30% der Nahrungsmittel landen im Müll und von Ideologien und krankhaften Denkweisen verblendete Menschen bringen vor allem den Ärmsten der Armen überall in der Welt Kriege, Hungersnöte und Elend.
Ich denke, diese Gesellschaft steht auf dem Kopfe.
Als Einzelner bin ich ich diesem grausamen Spiel der Macher ausgeliefert. Angstvoll suchen viele nach schnellen Auswegen.
Angst erzeugt Aggressivität und Gewalt, Abgrenzung und Individualisierung.
Angst ist ein hervorragendes Mittel, Menschen zu führen, sie ist der Motor unserer “Zivilisation”.
Unsere Angst könnten wir überwinden, indem wir uns erinnern, dass wir nicht allein auf unserem Weg sind und dass wir einen Geist der Kraft, der Liebe und des Mitgefühls in uns tragen.
Unsere Angst könnten wir leicht überwinden, indem wir unseren Focus auf die neue Gesellschaft richten, die wir gemeinsam aufbauen wollen. Uns kann doch nichts passieren, wenn wir gemeinsamen zusammen unsere Zukunft gestalten in einer Gemeinschaft, in der jeder jeden hält.
Ohne unser volles Potential abzurufen und alles zu geben, wird es keine lebenswerte Zukunft geben. Nur so wird es uns gelingen, unseren Traum von einer menschlichen Zukunft gemeinsam mit Gleichgesinnten zu verwirklichen.
Die Gemeinschaft ist die natürliche Heimat der Menschheit. Nur in einer Gemeinschaft kann der Mensch sein volles Potential entwickeln und wahre Freiheit leben. Es ist die freiheit, das zu tun, was ich will, ohne die Freiheit des Anderen einzuschränken.
Unsere heutige Gesellschaft vereinzelt die Menschen. Dadurch verlieren sie ihre Selbstbestimmung. Als Einzelner ist man allem hilflos ausgeliefert. Angst entsteht.
Ohne die Macher unserer Gesellschaft zur Rechenschaft zu ziehen oder gar zu bedrohen, ohne auch nur einen einzigen etwas zu nehmen, lasst uns gemeinsam eine heitere Welt aufbauen für alle Menschen dieser Erde.
Wenn wir genau hinschauen, wir leben jetzt bereits in einem Paradies. Unsere Erde gibt uns auch heute noch im Überfluss, alles, was wir zum Leben brauchen.
Ale Erstes: Machen wir Freundschaft mit jedem! Gibt es etwas Wichtigeres?
“Lasst uns Freunde werden, und weil es sonst nichts Wichtigeres zu tun gibt,
bauen wir noch gemeinsam ein Haus,
pflanzen Gemüse an für alle, die Gemüse brauchen,
oder backen feine Brote,
erfreuen die Menschen mit unseren Darbietungen,
sammeln gebrauchte Dinge und geben sie weiter und vergessen dabei nicht, dass wir hier sind um Freunde zu werden.
Wir bewirten die Menschen oder bereiten feines Essen und bringen es in die Büros und Fabriken…”.
Es gibt viele Möglichkeiten, sich seinen Lebensunterhalt nebenbei zu verdienen. Bei all diesen Aktivitäten vergessen wir nicht, dass wir unser Ziel nicht aus den Augen verlieren wollen, Freundschaft zu machen, ohne einen einzigen auszulassen.
In dieser Gemeinschaft wird es uns gelingen, die gegenwärtigen Probleme zu überwinden. So wird eine neue Gesellschaft entstehen, in der Kriege und Umweltverschmutzung nicht mehr vorkommen. Zunächst nur im Kleinen. Überall in der Welt gibt es heute schon kleine Lichter. Gemeinsam sind es viele und ihr Strahlen wird die Welt erleuchten.
In dieser Gemeinschaft kann jeder Einzelne seinen Individualismus überwinden, sich von einengenden Denkweisen befreien und sein wahres ICH zum Vorschein bringen.
Das führt schliesslich zu einer friedlichen Lebensweise und zu einer menschlichen Gesellschaft, die fähig ist, in Harmonie mit der Natur und dem ganzen Universum zu leben.
Warum ich überzeugt bin, dass nur eine gesunde Gemeinschaft das natürliche Lebensumfeld eines jeden Menschen ist, möchte ich in kurzen Stichworten erläutern:
1. Jeder Mensch braucht Menschen für seine geistige und seelische Entwicklung.
Erst durch die Liebe, die er von anderen Menschen erfährt, wird er liebesfähig.
2. Mit unseren beschränkten Sinnen können wir unsere Welt, in der wir leben nur beschränkt erfassen. Diesen Mangel ersetzen wir durch Glauben: wir glauben, dass das, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen auch wahr ist, Wirklichkeit ist, der Wahrheit entspricht. Wir glauben an diese persönliche Wahrheit.
Das ist ein schwerwiegender Irrtum.
Mit unseren Sinnen können wir uns hervorragend in unserer Umwelt orientieren, sie bieten uns alles, was wir zum Leben und Überleben brauchen. Die Wirklichkeit können wir mit unseren Sinnen aber nicht erfassen.
Nur mit Hilfe Anderer kann ich lernen, Tatsachen als Tatsachen und Vorstellungen als Vorstellungen zu sehen.
3. Desweiteren glauben wir, dass das, was wir gelernt haben über die Welt, was wir an Erfahrungen und Wissen usw. gespeichert haben und auch das, was Wissenschaftler an immer neuen Erkenntnissen veröffentlichen, der Wirklichkeit, der Wahrheit entspräche. Das ist ein noch grösserer Irrtum. Alles basiert auf Vorstellungen. Ob meine Vorstellungen der Wirklichkeit nahe kommen,können wir nur gemeinsam erforschen.
4. Daraus entwickelt sich unser Urteilsvermögen, das auf unseren individuellen Wertvorstellungen beruht.
Unsere Gefühle lassen uns die ganze Palette von “himmelhoch jauchzend” bis “zu Tode betrübt” erfahren. Wir erfahren, was die Wut mit uns anstellt. Wir erfahren Hass, Ablehnung, Eifersucht und Habgier usw. und lassen uns zu Handlungen zwingen, die wir bei ruhigem Nachdenken nicht möchten. Das bedeutet, dass wir Gefühlsmenschen sind. Das ist ja eher normal, so sind wir Menschen eben.
Wir sollten uns aber in jedem Moment klar darüber sein, alles sind Vorstellungen, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben. Gegenseitig helfen wir uns zu befreien.
5. Auch das, was wir besitzen, könnte uns Sicherheit bieten, glauben wir.
Es gibt sogar Menschen, die glauben an Ideologien, an religiöse Schriften, an Gott oder Buddha, an Gesetze, an Politiker, Kirchenfürsten oder Wirtschaftsmagnaten und lassen sich durch fremde Ideen leiten. Und in Krisenzeiten glauben wir an Lösungen, die auf Gewalt beruhen.
Bitte, lasst uns gemeinsam versuchen, diese eine Welt aufzubauen, in der jeder glücklich und zufrieden leben kann.
Es wird ein stetiger Forschungsprozess sein, den wir nur gemeinsam erfolgreich gehen werden.
Nur in einer funktionierenden Gemeinschaft, werden wir unsere Begrenztheit angstfrei akzeptieren und überwinden können. Da fallen alle Ängste und alle Grenzen, und die Herzen der Menschen können zusammen kommen.
In wenigen Generationen wäre eine friedliche Gesellschaft ganz praktisch verwirklicht. An vielen Orten der Welt gibt es bereits derartige Gemeinschaften.
Nur im Zusammenleben können wir diese “geistige Revolution” vom Einzelwesen zum Gemeinschaftswesen verwirklichen. Das wird die grösste Revolution, die jemals stattgefunden hat.
Verbindet Euch wo immer es möglich ist, in WGs, in lockeren Treffs oder in Interessengruppen usw. und lernt voreinander, kopiert die Erfahrungen Anderer.
Bedenkt, es gibt niemanden, der besser oder schlechter ist, wir sind alle gleich und unterscheiden uns nur durch den Namen.
Über eure Gedanken, Erfahrungen und Anregungen würde ich mich gern austauschen.
( Kontakt: flo.ebu@bluewin.ch )
In Liebe und tiefer Verbundenheit mit allen, die finden wollen,
Flo Eburt