Die C40 ist eine bewährte Potenz für den Anfang. Sie löst bei sehr vielen Menschen eine Resonanz aus. Dinge kommen innen und außen in Bewegung. Diese Bewegung kann zunächst ganz unmerklich sein, so dass sie Dir selbst erst einmal gar nicht auffällt. Vielleicht wird Dein Schlaf tiefer, oder Du liegst nachts länger wach. Vielleicht zeigen sich Träume in ähnlicher Art, wie Du sie schon von früher kennst, vielleicht finden sich darin aber auch neue, unerwartete Lösungen. Vielleicht tauchen auch Albträume aus tieferen Bewusstseinsschichten auf, die sich nach dem Erwachen aufwühlend anfühlen, oder die Dich auch erstaunlich wenig berühren. Vielleicht kannst Du Dich auch an keinerlei Träume erinnern, und die Resonanz mit dem Mittel spielt sich bei Dir vor allem im Tiefschlaf ab, jenseits Deiner bewussten Beobachtung, im Nullpunkt-Quantenfeld. Im Wachbewusstsein erlebst Du Dich in Resonanz mit dem Mittel vielleicht einfach nur als Du selbst – in guter Form. Vielleicht fallen Dir Dinge im Alltag leichter als sonst, Du triffst spontane Entscheidungen, die sich leicht und stimmig anfühlen. Oder es begegnen Dir gute Fügungen und Lösungen für Probleme, die Du als glückliche Zufälle ansiehst, und die Du nicht mit der Wirkung eines vor kurzer oder auch vor längerer Zeit eingenommenen homöopathischen Mittels wahrnimmst. Viele Menschen erleben sich in der Resonanz mit dem Mittel auch langfristig als stabiler und gelassener.
Es kann auch sein, dass Du Dich im Wachbewusstsein als Erstes, oder auch nach einiger Zeit als erstaunlich müde erlebst, und ein großes Schlafbedürfnis verspürst. Gib dann diesem Bedürfnis nach, so gut es Dir möglich ist. Es muss nicht, aber es kann auch sein, dass Du über kurz oder lang Halskratzen bekommst und sich ein grippaler Infekt bei Dir breit macht. Wenn dem so ist, gilt vor allem: Höre auf die Bedürfnisse Deines Körpers, sorge gut für Dich und lasse gut für Dich sorgen. Melde Dich großzügig krank, wenn Dir danach ist, und gib Dich den klärenden und reinigenden körperlichen und emotionalen Ausscheidungsprozessen, welche die Akutkrankheit, oder der akute Schwächezustand mit sich bringen kann, möglichst widerstandslos hin. Erlaube Dir, das normale Funktionieren auf Pause zu schalten. Vertraue die Reparatur Deines physischen Körpers den Selbstheilungskräften in Dir und den wohlmeinenden Behandlern und Pflegern um Dich herum an. Lass Trauerwellen zu, erlaube Dir, auch Frust und Ärger zu fühlen und auszudrücken, und vertraue Dich auch mit Unsicherheit und Ängsten dem jetzigen Augenblick an. Nimm Dir die Zeit dafür, die es braucht, und kehre möglichst erst dann wieder in Deinen Funktionsalltag zurück, wenn es sich für Dich wirklich zutiefst stimmig anfühlt. Mach aus der Not eine Tugend, und sieh in dem Zustand des Ausgebremst-Seins das Geschenk, das es eigentlich ist: Eine notwendige Reparatur wird durchgeführt, und Dein Betriebssystem bekommt das neueste Update eingespielt. In solchen Akutzuständen ist es oft sehr hilfreich, die bereits eingenommene Potenz, z.B. eben C40, weiter einzunehmen, sogar mit intensivierter Häufigkeit: Zwei-, drei-, fünf- oder siebenmal täglich je 5 Globuli pur, oder anstelle der häufigen Wiederholungen in purer Form, auch in verkläpperter Form. Wenn man in dieser Akutphase einen liebevollen Menschen um sich herum hat, der für einen da ist, der aber mit dem zusätzlichen Pflegeaufwand oder aus anderen Gründen selbst in Stress gerät, ist es sehr hilfreich, wenn diese Person die gleiche Potenz auch einnimmt, zumindest einmal am Tag. Bei ganz hartnäckigen Verläufen kann man auch ein oder zwei Potenzstufen höher gehen, z.B. von der C40 auf die 1.3M-Potenz, und diese in gleicher Weise ein- oder mehrmals täglich einnehmen. Sollten Beschwerden so unangenehm sein, dass man keinerlei Schlaf oder Ruhe findet, sind Gaben von z.B. Paracetamol oder Ibuprofen auch erlaubt. Zuviel davon birgt allerdings die Gefahr, dass man die „Sickness-behavior“, welche erforderlich ist, damit die Reparatur bestmöglich gelingt, außer acht lässt, und vorzeitig wieder in den Funktioniermodus umschaltet. Das führt dann häufig zu Rückfällen und Neuerkrankungen.
Solche akuten Zustände können im Laufe der Behandlung irgendwann als Durchgangsstadien auftreten, aber sie müssen es keineswegs.
Sollte ein Akutzustand sich nicht in verantwortungsvoller Weise allein mit Streptokokkinum und guter Selbst- und Fremdfürsorge lösen lassen, so steht die gesamte Palette anderer homöopathischer Arzneimittel, der Schulmedizin oder der Alternativmedizin natürlich vollumfänglich zur Verfügung – und sollte auch ohne zu zögern genutzt werden! Streptokokkinum kannst Du parallel trotzdem „weiterlaufen“ lassen – es hilft, dass Du die Wende zum Besseren, egal, wodurch sie dann schlussendlich eingeleitet wird, mit allen Sinnen genießen kannst, und dass Du das Gefühl der überstandenen Krise mit tiefer Dankbarkeit und Erleichterung ganz in Dich hineinlassen kannst. Für Deine weitere Lebenserfahrung ist das von unschätzbarem Vorteil: Die glücklich überstandene „Kinderkrankheit“ kann in Dir einen ganz neuen, erfrischten Lebensmut hinterlassen. Fortlaufende Wiederholungen der zuletzt eingenommen Streptokokkinum-Potenz in z.B. wöchentlicher, oder intuitiv häufigerer oder seltenerer Wiederholung, wirken dabei oft unterstützend.
Auch ohne Streptokokkinum bremst uns das „normale“ Leben auf der Erde ja immer wieder zuverlässig aus: Krankheiten aller Art, Magen-Darm-Grippen, Probleme mit dem Bewegunsapparat, Unfälle, Verstauchungen, Brüche, Bandscheibenvorfälle, Herz-Kreislauf-Probleme, Krebsdiagnosen, fristlose Kündigungen, Misserfolge in Prüfungen, Todesfälle, Schlechtwetterperioden, Hitzewellen, psychische Erkrankungen, Burnout-Symptome, als feindlich erlebte Angriffe: Jede Art von irgendetwas, was dazwischen kommt, und unsere Pläne durchkreuzt, ist zunächst einmal in irgendeiner Weise „unwillkommen“. Streptokokkinum kann helfen, dass sich die gewohnheitsmäßige negative Beurteilung solcher Geschehnisse verwandeln und sie uns in anderem, neuem Licht erscheinen lassen kann: Als notwendige Erfahrungen, welche unser Leben uns schenkt, um uns aus unlebendigen Endlosschleifen herauszuholen, und um uns neue Erfahrungen jenseits unseres gewohnten Bewusstseinshorizonts zu eröffnen. Es hilft uns „Ja” zu sagen zum Leben, so wie es sich in diesem Augenblick für uns entfaltet, und die Chancen zu ergreifen, welche für uns darin verborgen liegen. Auch ein klares „Ja“ zu unserem „Nein“ zu einer unliebsamen Erfahrung kann dabei ein notwendiger Schritt sein, der uns in unsere Tatkraft und in klare und stimmige Abgrenzung bringt, und der uns auf unserem Weg der Selbstakzeptanz und Selbstfürsorge weiter führt.
Streptokokkinum-Tilch lässt sich häufig auch gut im Familienkreis verteilen, falls man eine kollektive Behandlung des ganzen Systems versuchen möchte. Viele Familien profitieren davon. Auf längere Sicht führen regelmäßige Wiederholungen des Mittels in der ganzen Familie, z.B. jeden Sonntag 5 Globuli C40, 1.3M oder 7.78M dazu, dass die Familie als ganzes System harmonischer „funktioniert“. Die einzelnen Familienmitglieder stehen in sich stabiler da. Sie fühlen sich weniger existenziell bedroht, wenn ein anderes Familienmitglied sich einmal nicht so verhält, wie man es sich vorgestellt hat. Konflikte eskalieren nicht so leicht, und wenn doch, lösen sie sich oft schnell wieder. Wenn jedes Mitglied sich selbst besser regulieren kann, nehmen insgesamt die Spannungen im System ab, und es ist mehr Raum da für den erfüllten und freudvollen Aspekt des Miteinander in Symbiose Seins. Die Verbesserung der Beziehungen hängt direkt damit zusammen, dass man in der Resonanz mit Streptokokkinum nicht mehr das Gefühl hat, um jeden Preis zusammen bleiben und jede beliebige Kröte schlucken zu müssen, um nur auf keinen Fall die als existenziell überlebenswichtig wahrgenommene Verbindung zum anderen zu verlieren. So können auch klare Trennungen ein wichtiger Schritt auf einem mutigen Weg zu mehr Authentizität, mehr Stimmigkeit und besseren Beziehungen sein. In der Resonanz mit sehr hohen Potenzen wie 7.78M und 46.66M habe ich auch schon zahlreiche Paare sich erst trennen, später aber wieder in nie dagewesener, neuer Qualität von innigster liebevoller Verbindung wieder zusammen kommen sehen – auch nach jahrelanger dysharmonischer, saurer Symbiose, wo wirklich niemand mehr erwartet hätte, dass dieses Paar noch einmal zusammen findet. Streptokokkinum-PT kann den Weg für solche Entwicklungen öffnen – den Weg gehen muss man allerdings selbst. Die Konfrontation mit den eigenen Schattenseiten, sich mit diesen auch dem anderen zu zeigen, und die Übernahme der vollen Verantwortung für die eigenen Gefühle sind wichtige Meilensteine auf diesem Weg. Streptokokkinum-Tilch hat es vielen Menschen erheblich erleichtert, die Ängste zu überwinden, die damit normalerweise verbunden sind.
Als hilfreich hat sich häufig auch erwiesen, die eigenen Eltern einzubeziehen, sofern sie noch leben – insbesondere die Mutter, als weiter oben liegendem Ende der Nabelschnur. Das kollektive, ererbte Überlebensstressmuster lässt sich ganz erheblich leichter lösen, wenn die eigenen Eltern, zu deren Überlebenskampfmodus man aufgrund des existenziellen Bedürfnisses nach Zugehörigkeit eine unverbrüchliche systemische Treue hat, sich aus diesem Gefängnis auch befreit fühlen.
Welche Resonanz Du selbst mit Streptokokkinum-Tilch erleben wirst, ist nicht vorherzusagen. Dieser Text beschreibt nur „Wahrscheinlichkeits-wolken“. Jeder Mensch ist einzigartig, und jede Seele hat ihren eigenen Seelenpfad. Die Verantwortung für Deine Lebenserfahrung trägst Du selbst, und das beinhaltet auch auch die Antwort Deiner Lebenskraft auf die Begegnung mit diesem Mittel.